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Mähroboter und Artenvielfalt – Ein Widerspruch?

Robomow RoboVision - Sicherheit für Mähroboter

© Robomow – Im Bild: RS635 Pro SV mit “RoboVision”

Der Einsatz von Mährobotern ist nicht ganz unumstritten. Häufig hört man Bedenken in Sicherheitsaspekten und vor allem Naturschützer gehen bei diesem Thema auf die Barrikaden. Mähroboter stehen im Allgemeinen für einen klinisch reinen und prospektfähigen Garten, doch stimmt dieses Vorurteil? Das Thema Naturschutz und Artenvielfalt erlebt in Zeiten des Klimawandels eine Renaissance und die Suche nach Schuldigen beginnt – Naturschutzverbände sprachen bereits Warnungen vor Mährobotern aus. Den Einsatz von Rasenrobotern als eine maßgebliche Ursache für den Rückgang von Artenvielfalt und Insektenpopulation in unserer Umwelt zu betrachten, wie es manch neuere Diskussion in Foren anstrebt, ist sicherlich überzeichnet und eine Stellvertreterdiskussion etwa angesichts einer Entwicklung in der Landwirtschaft, die über Jahre auf den Einsatz von Glyphosat setzte.

Ein Spiegel-Beitrag von 2016 mit dem plakativen Titel „Igel haben keine Chance“ forciert zudem das schlechte Image und wird immer wieder gerne aufgegriffen. Doch was hat es auf sich mit dem Thema Artenschutz und Sicherheit in Verbindung mit dem Einsatz eines Mähroboters? Wir haben die verschiedenen Aspekte einmal genauer für Sie beleuchtet und können Sie beruhigen: Auch beim Einsatz von Mährobotern bleibt der Mensch Herr über die Technik und bestimmt weitgehend, wie sie für ihn arbeitet. Gibt man die Verantwortung gänzlich ab, verletzt man seine Pflicht im Umgang mit diesen Geräten. Doch was heißt das genau?

Sind Rasenroboter eine Gefahr für die Umwelt?

Mähroboter als Gefahr für Igel

Mähroboter als Gefahr für Igel? Sie haben es in der Hand! | © Shutterstock

Zunächst einmal die Ausgangslage zur Verdeutlichung: Wir leben in einer Zeit, in der das Artensterben bewiesenermaßen durch menschliche Einflüsse etwa um den Faktor 1000 (Tendenz steigend) gegenüber der natürlichen Rate erhöht ist und unzählige Tier- und Pflanzenarten jährlich aussterben – eine der schlimmsten Katastrophen auf unserem Planeten. Weltweit sind schätzungsweise eine Millionen Tier und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht, was rund ein Achtel der gesamten Biodiversität auf der Erde ausmacht und wovon gerade einmal zwei Millionen Arten wissenschaftlich beschrieben wurden. Für menschliche Begriffe scheinen diese Zahlen nur schwer begreifbar, doch es herrscht unumstrittene Einigkeit unter Wissenschaftler: Der Klimawandel und das massenhafte Artensterben sind reale und vom Menschen gemachte Phänomene. Besonders betroffen sind Insekten und andere Kleintiere, die einen bedeutenden Teil der Biomasse ausmachen und an denen ganze Ökosysteme hängen – immer unumgänglich am Ende dieser Kette: Unsereins als Verursacher und “Krone der Schöpfung”.

Eine sehr beängstigende Vorstellung, die die Frage aufwirft, ob wir die Umwelt und damit letztlich auch unsere Gärten unseren Kindern und Enkeln noch so hinterlassen werden, wie wir sie heutzutage in Ihrer Diversität vorfinden. Nicht zuletzt deshalb haben wir uns einmal die Mühe gemacht und für Sie genauer recherchiert, was das Thema Artenvielfalt mit der Nutzung eines Rasenroboters zu tun hat – kleiner Spoiler: Nicht allzu viel!

Doch dazu später mehr, denn erst einmal möchte wir beleuchten, wie man zu dieser Annahme kommen kann, dass ein Mähroboter Artenvielfalt per se verhindert. Grundsätzlich darf man auch nicht übersehen, dass gerade die Hausgärten eine wichtige ausgleichende Funktion für Artenvielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt, vor allem auch im urbanen Bereich, darstellen. Hier gilt es Lebensräume zu erhalten und zu schützen und bei sich selbst manche Vorstellungen von „klinisch reinen, prospektfähigen“ Gärten zu hinterfragen. Denn natürlich ist es möglich, den Mähroboter so einzusetzen, dass eine Artenvielfalt nicht viele Chancen hat und die Schwelle ist im Vergleich zum handbetriebenen Mähen womöglich auch gesunken, doch eines bleibt nach wie vor gleich: Der Mensch entscheidet, wie er die Technik als Werkzeug nutzt und es gibt folglich kaum einen Unterschied zur althergebrachten Art seinen Rasen zu kürzen.

Verhindern Mähroboter also die Artenvielfalt durch zu häufiges Mähen ohne Ausnahmen in manchen Gartenbereichen, so ist das nicht die Schuld der Geräte selbst, sondern immer die einer aus Sicht von Naturschützern falschen Anwendung. Vergleichbar, und in diesem Aspekt nicht weniger verwerflich, ist das mit dem wöchentlichen Mähen der gesamten Rasenfläche per Hand, bei dem ebenfalls verhindert wird, dass sich Blumen und andere Pflanzen dort ausbreiten können. Ein naturbewusster Gartenliebhaber spart Bereiche beim Mähen aus, um Rückzugsorte für Tiere zu schaffen – genau dasselbe ist ebenfalls problemlos mit einem Mähroboter möglich. Gängige Modelle, wie etwa der Husqvarna Automower 420, können auch mit einem höheren Rasen von 15-25 cm problemlos umgehen und müssen daher nicht täglich eingesetzt werden. Wichtig ist allerdings, die Schnitthöhe im Anschluss auf die maximale Stufe einzustellen, um den Rasen nicht zu schädigen. Es gilt, bei jedem Mähvorgang nur etwa ein Drittel der Rasenhöhe zu kürzen – bei höherem Rasen muss also in Stufen auf die gewünschte Höhe gekürzt werden. Um zu häufiges Mähen von vorneherein zu verhindern, ist grundsätzlich empfehlenswert ein Mähroboter-Modell zu wählen, das auch mit einer größeren Rasenfläche, als die Eigene, umgehen kann. So muss das Gerät auch seltener zur Ladestation zurückkehren.

Und wer jetzt denk, Rückzugsorte gibt es außerhalb meines Garten noch genügend, der sollte sich folgende Zahlen einmal vor Augen führen: Laut eines aktuellen Berichts der Vereinten Nationen wurden etwa 75% der gesamten Naturräumen auf den Kontinenten dieser Erde durch den Menschen maßgeblich verändert, in den Ozeanen geht man von rund Zweidritteln aus.

“Wir erodieren global die eigentliche Basis unserer Volkswirtschaften, Lebensgrundlagen, Nahrungsmittelsicherheit und Lebensqualität.” Robert Watson, Vorsitzender des Weltbiodiversitätsrates IPBES

Mähroboter als Feind von Bienen & Schmetterlingen

Mähroboter und Artenvielfalt

Mähroboter verhindern Artenvielfalt? Nicht per se! | © Shutterstock

Der Einsatz eines Mähroboters im eigenen Garten ist natürlich sehr bequem, denn man muss nicht mehr per Hand mähen, wenn man einen gepflegten Garten genießen möchte. Doch um das zu erreichen, muss der Mähroboter tagsüber, je nach Rasenfläche, bis zu 8 Stunden unterwegs sein und den Rasen kurzhalten. Das verhindert natürlich, was ja schließlich so gewollt ist, dass sich der Rasen mit der Zeit in einen wilden Gartenbewuchs verwandelt. Ein üppig sprießender Rasen mit allerlei unterschiedlicher Pflanzen und Blumen ist jedoch ein Paradies für viele Insekten- und andere Tierarten, weshalb er grundsätzlich zur so wichtigen Artenvielfalt beiträgt. Bienen etwa gehören zu den stark gefährdeten Arten und auch Schmetterlinge brauchen Orte, an denen sie Nahrung finden und sich aufhalten können. Soweit sollte dieses Dilemma jedem klar sein.

Nun das etwas halb gare Argument: Wer per Hand mähen muss, der lässt den Rasen vermutlich länger stehen, bis sich Blütenpflanzen und andere nützliche Arten entwickeln konnten und zur Artenvielfalt beitragen, weil sie z.B. Nahrung und Lebensraum für Insekten bieten. Wer einen Mähroboter nutzt, der mäht sozusagen täglich, was verhindert, dass sich eine Vielfalt im Rasen etablieren kann. Hier geht man natürlich von einem Durchschnitt aus, denn es gibt sicher auch Menschen, die auch ohne Rasenroboter so häufig mähen, dass sich keine wilde Blumenwiese entwickeln kann – und es wird auch schon deutlich, warum dieses Argument nicht wirklich belastbar ist: Denn es kommt letztendlich immer darauf an, wie man ein Werkzeug wie den Mähroboter bzw. Rasenmäher nutzt. Den Mähroboter an dieser Stelle per se als Feind von Artenvielfalt abzustempeln, ist aus unserer Sicht völlig überzogen und lediglich ein Abwälzen der Verantwortung.

Möchte man immer einen kurzen Rasen, so mäht man entsprechend häufiger. Möchte man etwa einen Bereich aussparen, weil man dort Blumenkübel platziert hat oder einfach, weil man dort einen Bereich „Wildwuchs“ für die Artenvielfalt haben möchte, so kann man das sowohl beim Handmähen als auch mit einem Mähroboter selbst völlig frei entscheiden. Denn es ist zum Glück, auch in Zeiten von künstlicher Intelligenz und autonomen Robotern, immer noch so, dass der Mensch Herr über die Technik ist und folglich frei entscheiden kann, wie er sie als Werkzeug einsetzt. Was das konkret heißt, erfahren Sie im folgenden Abschnitt.

Für den Einsatz von Mährobotern im eigenen Garten könnte das z. B. konkret bedeuten, in wechselnder Größe Flächen vom regelmäßigen Mähen auszusparen oder sich ergebende Randstreifen gleich bewusst größer zu gestalten, damit sich hier ein Rasen in Teilflächen mehr in Richtung Blumenwiese entwickeln kann. Es geht darum, Reservate für Kleintiere, Wild- und Blütenpflanzen, sowie Insekten zu schaffen. Auch bei den zu kalkulierenden Betriebszeiten ist es gut, ein für einen größeren Rasen ausgelegtes Gerät mit längeren Stand- bzw. Ladezeiten anzuschaffen, damit z.B. nächtliche Mähzeiten (Schutz für nachtaktive Kleintiere) gar nicht erst nötig werden und ein längeres, gründlicheres Batterieladen ermöglicht wird.

Die programmierten Mähzeiten sollten auch den Witterungsbedingungen – gerade in trockenen Sommern – angepasst sein, denn eine nicht ganz niedrig gemähte Rasenfläche übersteht extreme Trockenperioden, in denen auch das Gras sein Wachstum einschränkt, besser. Da darf es auch einmal sein, dass das Gras nach einer solchen Periode mit einem anderen Mäher wieder auf die für den Mähroboter einsatzfähige Länge gebracht wird – der Umwelt zuliebe.

4 Dinge, die sofort & schnell umsetzbar sind

Möchten Sie aktiv etwas gegen Artensterben und Klimawandel tun, dann haben wir hier für Sie vier Dinge aufgelistet, die sofort und schnell umsetzbar sind. Die Klimawende kann nicht durch Politik allein gestemmt werden. Der mündige Bürger hat die Pflicht sich zu beteiligen und als Gesellschaft diese Entwicklung voran zu bringen. Das so wichtige Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur kann dabei bereits mit wenigen, einfachen Maßnahmen gestärkt werden. Hier finden Sie drei Ideen, die nur wenige Minuten in Anspruch nehmen und dabei eine große Wirkung haben:

  • Stärken Sie Ihr Bewusstsein für Artenschutz und Umwelt – Vögel, Schmetterlinge & Bienen brauchen eine intakte Natur und sollten in keinem Garten fehlen – auch in Zukunft nicht!
  • Schließen Sie Bereiche vom regelmäßigen Mähen aus und fördern Sie dadurch eine gesunde Umwelt bereits im Kleinen – Mähroboter müssen zudem nicht täglich mähen
  • Wechseln Sie Ihren Energieversorger – wir empfehlen Greenpeace Energy ( seit ’99 unabhängig & nicht gewinnorientiert)
  • Kaufen Sie sich ein Insektenhotel* für Ihren Garten – damit fördern Sie stark bedrohte Tierarten in Ihrer unmittelbaren Umwelt

Wie Sie in Bezug auf Ihren Garten etwas verändern und Bereiche vom regelmäßigen Mähen per Mähroboter, auch temporär, ausschließen können und die Sicherheit Ihres Modells ggf. erhöhen können, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

Gartenbereiche temporär ausschließen – wie geht das?

Gartenbereiche ausschließen

Gartenbereiche temporär ausschließen – Worx WA0863

Für die Maßnahme Gartenbereiche vom Mähen mit dem Mähroboter auszusparen, gibt es konkret zwei Lösungen: Zum einen kann man das für die meisten Mähroboter notwendige Such- bzw. Begrenzungskabel einfach so verlegen, dass eine gewisse Fläche nicht im Mähbereich eingeschlossen wird und zum anderen gibt es für neuer Modelle bestimmte Zusatzmodule, die ein temporäres Ausschließlich bestimmter Areale im Garten ermöglichen und zwar ohne Neuverlegung des Begrenzungsdrahts. So lässt sich jeweils völlig frei auswählen, ob und wo man Bereiche im Garten haben möchte, auf denen die Artenvielfalt gefördert wird. Das ist zwar das Problem des Klimawandels nicht gelöst, aber es ist ein Anfang und schließlich muss jeder seinen Teil dazu beitragen.

Wir empfehlen daher dringend diesen Aspekt der Artenvielfalt bei der Installation Ihres Mähroboters zu bedenken und auf neue Modelle zu setzen, die zusätzlich ein temporäres Ausschließen bestimmter Bereiche im Garten ermöglichen. Als Beispiel wären hier etwa die neueren Worx Landroid Modelle zu nennen, die mit diesem Zusatzmodul* oder per Worx ACS Modul* (Ultraschall-Sensoren) dahingehend aufgerüstet werden können. Natürlich können Sie auch durch eine einfache Holz- oder Kunststoffbegrenzung gewisse Rasenbereiche quasi manuell ausschließen – stößt der Mähroboter gegen die Abgrenzung, signalisiert ein Sensor das Hindernis und er fährt automatisch in eine andere Richtung weiter. Solche Abgrenzungen lassen sich sehr schnell installieren und auch leicht wieder versetzen. Hier ist allerdings ein wenig Kreativität und Eigeninitiative gefragt. Grundsätzlich empfiehlt es sich, den Mähroboter auch einmal stehen zu lassen – ausgereifte Modelle kommen auch mit höherem Rasen klar und müssen daher nicht täglich eingesetzt werden. Modelle, die grundsätzlich für eine größere Rasenfläche ausgelegt sind, müssen zudem seltener zur Ladestation zurückkehren und sind somit schneller mit dem mähen fertig.

Thema Sicherheit: Mähroboter eine Gefahr für Igel?

Mähroboter Schutz für Igel

Idee zum Nachrüsten – © Michael Häußler

Auch die Sicherheit von Rasenrobotern steht immer wieder zur Debatte und das nicht ganz unbegründet: In Tests verschiedener Modelle zeigt sich, dass zumindest in den ersten Generationen von Rasenmährobotern durchaus gewisse Mechanismen fehlen oder nur unzulänglich ausgearbeitet wurden. Anfänglich erwähnter Beitrag bezieht sich auf eine von der Stiftung Warentest durchgeführte Untersuchung, die über 2 Jahre zuvor im Jahr 2014 stattfand und in Sicherheitsaspekten durchweg lediglich befriedigende Ergebnisse feststellen musste. Hier entstehen also Gefahren für Haustieren, spielende Kinder und im Speziellen für Igel. An und für sich ist es erst einmal nichts ungewöhnliches, dass eine neu aufkommende Produktklasse gewisse Kinderkrankheiten hat, wenn auch mit teilweise drastischen Folgen. Daher ist ein Vergleich der Modelle, eine ausführliche Recherche vor dem Kauf und eine bewusste Entscheidung wichtig.

Im Fall der Igel ist besonders tragisch, dass sie sich zum Schutz ihre Stacheln einrollen und nicht vor der drohenden Gefahr flüchten – so werden sie schnell zum Opfer von Modellen, die nur unzureichende Schutzmechanismen bzw. Stoßsensoren haben und vor allem entgegen der allgemeinen Empfehlung auch nachts eingesetzt werden. Denn der Igel ist ein nachtaktives Tier und wird tagsüber eher selten den Weg mit einem Mähroboter kreuzen. Auch Naturschutzverbände schlagen bereits Alarm, denn der Igel gehört zu den bedrohten Tierarten. Wer eine frühere Generation besitzt und auf Nummer sicher gehen möchte, der kann einen zusätzlichen Schutz etwa in Form eines Lochblechs o.ä. an der Front des Mähroboters anbringen. Allgemein raten wir allerdings dringend davon ab, Mähroboter in der Nacht einzusetzen. Auch die Hersteller weisen ausdrücklich darauf hin, Rasenroboter nicht völlig unbeaufsichtigt bzw. unbedacht einzusetzen – weder am Tag noch nachts. Seit dem erwähnten Test durch die Stiftung Warentest, ist allerdings nun schon einige Zeit vergangen und die Technik hat in Sicherheitsaspekten zum Glück nachgelegt.

Dennoch gilt: Der Anwender ist in der Pflicht verantwortungsvoll mit der Technik umzugehen und sie so einzusetzen, dass die Umwelt keinen Schaden davonträgt.

Maßnahmen für den Igelschutz bei Mährobotern:

Hier haben wir die wichtigsten Maßnahmen für den Igelschutz bei der Verwendung eines Rasenroboters aufgelistet – einen Rasenroboter grundsätzlich “igelsicher” zu gestalten, ist schnell erledigt. Dennoch gilt:

  • nicht in der Nacht mähen – Igel sind vor allem nachts und in der Abenddämmerung unterwegs, weshalb Sie unbedingt die Verwendung auf den Tag beschränken sollten
  • Mähroboter für größere Rasenflächen wählen – Modelle, die für einen größeren Garten ausgelegt sind, schaffen Ihre Arbeit schneller und müssen daher nicht am Abend oder gar nachts eingesetzt werden
  • ältere Modelle nachrüsten – bringen Sie einen zusätzlichen Schutz an der Vorderseite an. Hier eignen sich verschiedene Methoden und Materialien.
  • neuere Mähroboter-Modelle wählen – achten Sie beim Kauf auf sensible Stoßsensoren und eine möglichst geringe Bodenfreiheit

RoboVision – Neuste Generation hat Sicherheit „im Blick“

Robomow RoboVision Kameratechnik

Robomow RoboVision Kameratechnik

Laut dem unten aufgeführten Bericht der Sendung “Quer” vom Juli 2018 plane keiner der Hersteller maßgebliche Verbesserungen im Bereich der Sicherheit. Ganz so kann dies allerdings nicht stimmen: Das kürzlich vorgestellte Modell RS635 Pro SV von Robomow, ein bekannter Name mit 20 Jahren Erfahrung in diesem Bereich, arbeitet mit ausgereifter Kameratechnik (RoboVision genannt), statt einfachen Stoßsensoren und setzt so völlig neue technologische Maßstäbe in Sachen Sicherheit. Hindernisse können deutlich zuverlässiger erkannt und der Mähroboter nicht mehr so einfach zur Gefahr für Mensch und Tier werden.

Der Robomow RS635 Pro SV soll im September 2019 auf dem Markt erhältlich sein und ist als Spitzenmodell von Robomow vor allem für große Gärten geeignet – Preise sind noch nicht bekannt, wir halten Sie in unserem Magazin jedoch auf dem Laufenden. Die Planungen für dieses Modell waren allerdings sicherlich auch schon Mitte 2018 in Gange.

Fazit: Verbesserungen in Design & Technik

Gardena Sileno Life

Gardena Sileno Life: hochsensibler Kollisionssensor & optimierte Front für hohe Sicherheit

Auch der in diesem Bereich führende Hersteller Gardena hat beim Sileno Life, gerade mit dem Red Dot Design Award 2019 ausgezeichnet, maßgebliche Verbesserungen im Design & Technik umgesetzt, die augenscheinlich auch zur erhöhten Sicherheit beitragen. Die Front des Sileno Life erinnert etwas an einen Schneepflug und soll womöglich “lebende Hindernisse” wie Igel beiseite schieben, ohne sie zu verletzen. Auch der laut Hersteller hochsensible Kollisionssensor sorgt neben den üblichen Kipp- und Hebesensoren für eine verbesserte Sicherheit gegenüber früheren Modellen. Wir sind froh über diese Entwicklung und hoffen, dass sie schnell zum gängigen Standard unter Rasenmährobotern wird. Kleiner Tipp am Rande: Rasenroboter lassen sich z.B. nach der Anleitung von Michael Häußler, der sich in diesem Umfeld einen Namen gemacht hat, sogar völlig regenerativ und damit auch in Energieaspekten umweltfreundlich betreiben. Die Solargarage für Rasenroboter ist für uns eine gelungene Ergänzung zum verantwortungsvollen Einsatz. Für Enthusiasten bietet Herr Häußler außerdem einen Mähroboter-Club an, in dem er seine Expertise und viele nützliche Infos* anbietet – definitiv einen Besuch wert, wie wir finden.

Dennoch – Umgang mit Verantwortung ist Pflicht

Alles in allem lässt sich sagen, dass moderne Rasenroboter deutlich in Sachen Sicherheit zugelegt haben und bei einer abermaligen Überprüfung durch die Stiftung Warentest sicherlich besser abschneiden würden. Der gesunde Menschenverstand sollte allerdings auch beim Einsatz von Mährobotern der neusten Generation nicht völlig abgeschaltet werden – ein verantwortungsvoller und nachhaltiger Umgang mit Technik ist für jeden Pflicht.

Wie ist Eure Meinung zu diesem Thema? Schreibt uns einen Kommentar!

Video: Mäh-Roboter gegen Igel | quer vom BR

Beitragsbilder: © Robomow

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Kommentare


Staudt 22. September 2019 um 20:10

Toller Artikel,
leider ist der Support von Robomow sehr schlecht. Auf mehrmaligen Anfragen wann denn der neue Robo Vision in den Verkauf geht kam bis heute noch keine Antwort. Ich hätte mir gerne einen Robomow gekauft habe mich aber dagegen entschieden weil die Firma es nicht für nötig hielt sich mal zu melden.
Fazit : Keine Kaufempfehlung für Robomow.

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