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Mähroboter Test 2022: Stiftung Warentest untersucht abermals Rasenroboter

Mähroboter Test

Nachdem der letzte Mähroboter Test durch die Stiftung Warentest bereits einige Jahre zurück liegt, wurden abermals gängige Modelle u.a. von Husqvarna, Bosch und Gardena untersucht und getestet. Wir haben uns den Testbericht genauer angeschaut, klären alle wichtigen Fragen zu autonomen Rasenmähern und stellen Ihnen die Untersuchungen und Erfahrungen bzw. Testergebnisse und Testsieger von Stiftung Warentest im Einzelnen vor. Auch in 2022 gibt es einen neuen, offiziellen Mähroboter Test durch die Stiftung Warentest, auf den wir hier eingehen möchten. Vor allem im Bereich der Sicherheit gab es beim letzten Test Beanstandungen durch die gemeinnützige Verbraucherorganisation, denn die Hindernis-Erkennung sei oft noch nicht ausgereift. Worauf Sie achten müssen, wenn Sie einen Mähroboter kaufen möchten und welche Modelle gut im Test der Rasenmäher Roboter abgeschnitten haben, klären wir in diesem Beitrag.

In der folgenden Übersicht sehen Sie die besten Modelle aus dem aktuellen Mähroboter Test 2022 durch die Stiftung Warentest im Schnellüberblick. Die ersten beiden Rasenmäher-Roboter gehören zu den hochpreisigen Modellen und sind teilweise nicht oder nur schwer erhältlich. Wir empfehlen Ihnen daher die Modelle von Gardena, Worx oder Bosch.

Für kleine Gärten ist der Gardena Sileno minimo bestens geeignet, wohingegen der Worx M700 Plus laut Test am besten mäht und für größere Gärten klar zu empfehlen ist. Nur aufgrund eines Programmierfehlers bei der Stopptaste, der sicherlich über ein Software-Update behoben wird, sei das Modell von Worx nicht auf dem ersten Platz gelandet.

Die besten Modelle im Mähroboter Test 04/2022:

1. Husqvarna Automower 305
2. Stihl iMow RMI 422
3. Gardena Sileno minimo
4. Greenworks Optimow 4
5. Worx Landroid M700 Plus*
6. Bosch Indego S+ 500
7. Einhell Freelexo 500 BT
8. Robomow RT700

» Unsere Empfehlung: Gardena Sileno minimo*

Rasenmäher Roboter Test 2022: Das Wichtigste in Kürze

Bosch Rasenmäher Roboter Indego S+ 500 im Mähroboter TestAuch im Jahr 2022 gab es abermals einen Mähroboter Test durch die gemeinnützige Verbraucherorganisation. Dabei wurden erneut gängige Modelle beliebter Hersteller untersucht und bewertet. Acht Mähroboter waren es diesmal, wobei zum Wiederholten Male die Sicherheit bei fast allen Modellen bemängelt wurde. Bewertet wurde darüber hinaus vor allem das Mähen selbst, also Mähgeschwindigkeit und Mähergebnis an sich, und die Handhabung von Installation, über die Gebrauchsanleitung, bis hin zur Programmierung mit und ohne App. Die Testfläche betrug erneut 200 m² und war mit Hindernissen, wie Bäumen und Beeten, ausgestattet, sowie mit engen Passagen und einer Steigung von maximal 35%. Die maximale Mähdauer pro Tag für die Testfläche von 200 m² wurde bei 5 Tagen pro Woche bemessen.

Überzeugen konnte das Modell Husqvarna Automower 305, das auch mit großen Gärten gut klarkommt und vor allem mit steiler Hanglage im Test keine Probleme hatte. Er arbeitet schnell und vor allem ohne Störungen. Auch feuchter Rasen konnte ihm nichts anhaben. Leider ist dieses Modell mit Abstand das teuerste Gerät im Test und nur schwer bei bekannten Online-Händlern erhältlich.

Mähroboter GARDENA SILENO minimo im Test

Gardena Sileno minimo: Empfehlung für kleine Gärten

Abermals gut abschneiden konnte der Stihl iMow RMI 422, doch auch hier sind wir in einer recht teuren Preislage. Mit engen Passagen und großen Gärten kommt er im Test gut zurecht und überzeugt die Tester auch bei feuchtem Rasen. Hier musste er eher selten gereinigt werden. Die Programmierung geschieht bei diesem Modell gänzlich ohne App, anders als es bei den anderen Modellen der Fall ist. Am Hang hatte der iMow RMI 422 jedoch Probleme und wurde leider durch den Neigungssensor gestoppt. Durch die feststehende Klinge am Mähwerk ist bei Unfällen leider die Gefahr von schweren Verletzungen gegeben.

Auf dem dritten Platz, und damit deutlich verbessert gegenüber dem letzten Mähroboter Test, wurde der Sileno minimo von Gardena gelistet. Er liegt preislich in einem fairen Bereich und ist problemlos erhältlich. Im Betrieb musste er nur selten gereinigt werden und ist besonders leise. Leider kann er nur Steigungen von maximal 25% bewältigen und ist somit eher für flache Gärten geeignet. Für die Testfläche lag er zeitlich im akzeptablen Bereich, sollte aber, was die Flächenleistung betrifft, nicht zu knapp gewählt werden. Erhältlich ist der Gardena Sileno minimo in zwei Varianten, zum einen für Gärten bis 250 m² und zum anderen für Gärten bis maximal 500 m². Ohne zugehörige App ist dieses Modell jedoch nur sehr schwer zu programmieren.

Grundsätzlich gilt für alle Mähroboter: Je geringer die eigene Gartenfläche in Hinblick auf die maximale Flächenleistung des Mähroboters ist, umso schneller ist er mit der Arbeit fertig, umso geringer ist der Wartungsaufwand und umso besser ist das Mähergebnis tendenziell. Außerdem werden nachtaktive Tiere, wie etwa Igel, in den Abendstunden geschont und vor Gefahren bewahrt.

Insgesamt schnitten die Modelle höchstens mit einer befriedigenden Bewertung ab, da die Sicherheit bei allen Modellen nach wie vor als kritisch bewertet wurde. Eines wurde sogar mit mangelhaft bewertet und landete auf dem letzten Platz. Hier gilt also weiterhin: Bei spielenden Kindern oder Haustieren auf der Rasenfläche muss der Mähroboter seine Arbeit unterbrechen. Einzig das Modell Freelexo 500 BT von Einhell beschädigte den liegenden Kinder-Prüfarm nicht.

WORX Landroid M700 PLUS (WR167E) im Test

Für große Gärten: Der Worx Landroid M700

Leider wurde diesem Modell und dem Worx Landroid M700 Plus eine Fehlprogrammierung der Stopptaste zum Verhängnis und beide wurden daher deutlich schlechter bewertet. Im Falle des Worx hat es dem Modell sogar den Testsieg gekostet, denn das Mähergebnis war insgesamt am besten. Beim drücken der Stopptaste fuhr das Modell auch ohne manuelles Starten wieder los, um den Mähplan einzuhalten – ein Fehler, der sicher zeitnah über ein Software-Update behoben wird. Was komplexere Gärten und den damit verbundenen höheren Zeitaufwand angeht, konnten nur die Modelle von Worx, Husqvarna und Gardena überzeugen.

Bei Regen unterbrechen die Mähroboter dank Regensensor Ihre Arbeit und bleiben in der Ladestation, allerdings fangen manche Modelle zu schnell und bei noch nassem Rasen wieder an, was dazu führt, dass die Modelle schnell verkleben und gereinigt werden müssen. Gut schnitten hier die drei bestplatzierten Geräte von Husqvarna, Stihl, Gardena, sowie die Modelle von Worx und Robomow ab. Allesamt mussten im Test eher selten gereinigt werden. Was die Sensorik angeht, so kann Worx mit einem optionalen Ultraschall-Sensor* punkten, der in Sachen Hinderniserkennung eine extra Sicherheit bietet und welchen wir an dieser Stelle dringend empfehlen möchten, um Tiere, wie etwa Igel, und Menschen zu schützen. Auch Pflanzen oder Holzmöbel werden damit zuverlässig und rechtzeitig ohne Anstoßen umfahren und so vor Schäden bewahrt.

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Wir empfehlen als Fazit aus dem Mähroboter Test 2022 klar den Gardena Sileno minimo für kleine Gärten und das Modell Worx Landroid M700 Plus für größere Gärten mit steileren Hängen. Beide Modelle haben nach unserer Einschätzung Bestnoten verdient und konnten bereits zahlreiche Kunden überzeugen. Abzüge in der Benotung durch die Stiftung Warentest gibt es durch Mängel in der Sicherheit, die jedoch den allermeisten aktuellen Mährobotern zugrunde liegen und teilweise durch Updates vermutlich zeitnah behoben werden.

» Ideal für große Gärten: Worx Landroid M700*


Automatisches Rasenmähen hat viele Vorzüge – Insgesamt elf Mähroboter bekannter Marken wurden durch die Verbraucherorganisation in 04/2020 getestet, keines von diesen Modellen ist allerdings explizit für die damalige Saison erschienen, sondern aus dem vorherigen Jahr oder älter. Auch arbeitet keiner der untersuchten Rasenroboter mit Kameratechnik zur Erkennung von Hindernissen, wie etwa der Robomow RS635 Pro SV. Dennoch gehören die Mähroboter Modelle zum derzeit gängigen Standard am Markt und die Untersuchung ist durchaus aussagekräftig.

Die Technik bei Rasenmäher Robotern hat sich in den letzten Jahren grundlegend kaum geändert – sie arbeiten generell zuverlässig, sind jedoch vor allem günstiger geworden. Doch was macht einen guten Mähroboter aus? Welche Modelle eignen sich für kleine Rasenflächen? Ist mein Garten überhaupt für einen Mähroboter geeignet? Antworten finden Sie in den folgenden Abschnitten. In der Vergleichs-Tabelle finden Sie die derzeit besten Mähroboter aus der Stiftung Warentest Untersuchung inkl. technischer Daten.

Tabelle: Testergebnis im Rasenroboter Test (April 2020)

Die folgende Tabelle inkl. technische Daten zeigt das Testergebnis und die Testsieger der Stiftung Warentest Untersuchung im April 2020 – die ersten drei Rasenmäher-Roboter werden offiziell als Mähroboter für kleine Flächen bis 400 m² empfohlen. Neben dem Preis gehört die empfohlene Rasenfläche in m², Steigung in Prozent und die Geschwindigkeit beim Mähen zu den wichtigsten Faktoren beim Kauf eines Mähroboters.

04/2020         
Mähroboter Testsieger: Bosch Indego S+ 400Mähroboter Test: Husqvarna Automower 105Mähroboter Test: Stihl RMI 422Mähroboter Test: Power-G Easymow 6 HD2Mähroboter Test: McCulloch ROB S600Mähroboter Test: Gardena Sileno City 500Mähroboter Test: Landxcape LX790Mähroboter Test: Worx Landroid M500 M WR141EMähroboter Test: YardForce X50i
HerstellerBoschHusqvarnaStihlPower-GMcCullochGardenaLandxcapeWorxYardForce
ModellIndego S+ 400Automower 105RMI 422Easymow 6 HD2ROB S600Sileno City 500LX790Landroid M500X50i
max. Fläche400 m²600 m²800 m²600 m²600 m²500 m²600 m²500 m²500 m²
max. Steigung27 %25 %35 %40 %35 %35 %35 %35 %40 %
Laufzeit 200m²4 Std. täglich-1 Std. täglich4 Std. täglich5 Std. täglich6 Std. täglich--4 Std. täglich
App-SteuerungJaNeinNeinNeinJaJaJaJaJa
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Was wurde im Mähroboter Test untersucht?

Worx Landroid M WR141E (M500) Mähroboter im TestDie Vorteile gegenüber herkömmlichen Rasenmähern sind klar, doch die Zeitersparnis kann beim falschen Modell schnell zum Sicherheitsproblem werden. Im Mähroboter Test der Stiftung Warentest aus 2020 wurde daher vor allem Wert auf die Sicherheit gelegt – zwei Modelle sind durchgefallen und wurden schlecht bewertet, da sie Ihre Messer bei einem Hindernis nicht stoppten und somit eine Gefahr für kleine Kinder sind. Grundsätzlich wird bei Rasenmäher Robotern seitens der Hersteller durchaus und ausdrücklich darauf hingewiesen. In allen Produkt-Beschreibungen wird davor gewarnt: Kinder und Tiere dürfen nicht unbeaufsichtigt in der Nähe eines Rasenroboters gelassen werden. Ein automatisch gepflegter Rasen ist zwar eine schöne Vorstellung, doch muss dafür ein verantwortungsvoller Umgang gewahrt werden.

Um auch eine Gefahr für Igel und andere nachtaktive Tiere gering zu halten, wird außerdem davon abgeraten, die maximale Flächenleistung des Geräts auszureizen. Der Robotermäher müsste ansonsten bis in die Abendstunden arbeiten, um den Rasen gleichmäßig kurz zu halten. Je nach Hersteller und Modell liegt die empfohlene Rasenfläche nach unserer Erfahrung rund ein Drittel unter der maximalen Flächenleistung – zB. sind 1000 m² Rasenfläche optimal, wenn als maximale Flächenleistung 1500 m² Rasenfläche vom Hersteller angegeben werden. Vorbildlich sind hier die Stihl Mähroboter, die deutlich schneller arbeiten, als es bei den meisten Mährobotern der Fall ist und auch für mittelgroße Gärten bzw. größere Rasenflächen gut geeignet sind.

Grundsätzlich wurden folgende Bereiche untersucht:

  • Mähen (Gewichtung 50%)
  • Geräusch (Gewichtung 10%)
  • Hand­habung (Gewichtung 30%)
  • Sicherheit (Gewichtung 10%)
  • Datensendeverhalten (Gewichtung 0%)

Fast alle Modelle im Test zerkratzten laut Stiftung Warentest einen hölzernen Kinderarm, der als Hindernis diente. Die beiden mangelhaften Modelle kamen von Yard Force und Hellweg Wingart. Doch es gibt auch Positives: Viele Hersteller haben Ihre Modelle technisch weiterentwickelt und auch in Sachen Sicherheit Fortschritte gemacht. So seien weniger Lücken unter dem Gehäuse zu finden und tiefere Verkleidungen wurden verbaut, die Hindernisse davon abhalten, in die Messer zu gelangen. Die Modelle YardForce und Worx bieten zudem eine moderne Erkennung durch Ultraschall-Sensoren – doch bei flachen Gegenstände fielen sie bei diesem Test trotzdem durch.

Neben der Sicherheit wurde im diesjährigen Mähroboter Vergleich auch die Navigation der Modelle untersucht, die bei einem früheren Test und manchen Modellen eher suboptimal abschnitt. Die aktuell untersuchten Mähroboter hingegen navigierten weitgehend problemlos, so die Stiftung Warentest. Auch mit Unebenheiten im Rasen kamen die Modelle gut klar und es blieben wenig fransig gemähte Stellen zurück. Insgesamt mähten auch die günstigen Modelle den Rasen gut bis befriedend. Der Prüfgarten umfasste 200 m² Rasen und war mit Bäumen, einer Terrassen­ecke und einer Engstelle ausgestattet, sodass realistische Bedingungen herrschten. Grundsätzlich sind Mähroboter für alle Gärten geeignet, die bezügl. Steigung und Fläche den Herstellerangaben des Mähroboters und einem herkömmlichem Aufbau entsprechen.

Welche Unterschiede gibt es zwischen den Modellen?

Zumindest beim Begrenzungskabel gibt es nach wie vor keine Unterschiede – es gibt zwar Mähroboter ohne Begrenzungskabel (z.B. Ambrogio L60), allerdings ist das bei den meisten Modellen nicht der Fall. Bei komplexen Gärten kann das Verlegen schon einmal einige Zeit in Anspruch nehmen, ist allerdings eine einmalige Tätigkeit, die bei der Installation einfach erledigt werden muss. Bei allen Modellen in diesem Test müssen Sie zunächst ein Begrenzungskabel verlegen, das jedoch beim Kauf eines Mähroboters nicht immer im Zubehör-Umfang enthalten ist – hier gilt es, die Beschreibung inkl. Lieferumfang genau zu beachten. Selbiges ist bei einer Garage für Mähroboter der Fall. Mähroboter Garagen sind zwar für den Betrieb nicht unbedingt notwendig, werden jedoch häufig bei Aktionsangeboten mitgeliefert und sind generell relativ beliebt.

Die Programmierung verschiedener Mähzonen bei getrennten Rasenflächen, die sog. Mehrflächigkeit von Mährobotern, macht einen deutlichen Unterschiede aus, denn diese Option ist meist den hochpreisigeren Modellen vorenthalten. Für komplizierte Gärten oder Solche mit mehreren Teil-Flächen, ist diese Funktion jedoch sehr empfehlenswert. Bei einem Mähroboter mit Smartphone-Steuerung ist auch die Einrichtung deutlich einfacher – eine komplizierte Menüstruktur auf einem kleinem Display zu durchforsten entfällt. Einen smarten Rasenmähroboter findet man ab einem Budget von 700€ aufwärts. In den meisten Fällen funktioniert ein Mähroboter jedoch auch ohne sog. „smart Gateway“ zuverlässig und findet nach ordnungsgemäßer Installation die zu mähende Fläche selbständig.

„Bei komplizierten Gärten mit vielen Mähbereichen, sollte ein Mähroboter lieber zu groß als zu klein gekauft werden, damit er nicht zu lange unterwegs ist“  – Stiftung Warentest 04/2020

Welche Rasenroboter wurden getestet?

Robomow RoboVision Kameratechnik

RoboVision Kameratechnik

Die getesteten Modelle entsprechen dem damals gängigen Standard, auch wenn es keine Mähroboter aus 2020 bzw. für die damalige Saison sind. Auch wurden keine Modelle untersucht, die spezielle Technik einsetzen und eine deutlich erhöhte Sicherheit aufweisen, wie etwa der Robomow RS635 Pro SV. Ein direkter Vergleich wäre hier interessant gewesen. Insgesamt wurden 11 Modelle untersucht, wovon allerdings einige nicht mehr erhältlich sind oder nur noch in einer geänderten Version – diese haben wir ausgeschlossen (zB. ALKO Robolinho). Überraschend ist der derzeitige Marktführer Gardena mit dem Mähroboter Sileno City 500 auf einen der hinteren Plätze gelandet, denn u.a. das Schnittergebnis des Gardena Mähroboters sei nicht optimal. Für mittelgroße Gärten empfehlen wir das Modell von Stihl, das in diesem Test am schnellsten arbeitete. Im Folgenden finden Sie einen kurzen Überblick zu den getesteten Rasenmäher-Roboter.

Die besten Modelle im Mähroboter Test 04/2020:

Nicht mehr erhältliche bzw. geänderte Produkte ausgenommen! (zB. ALKO Robolinho*)

Welche Modelle schnitten gut ab?

Husqvarna Mähroboter Automower 105 im Test

Bei einer ersten Sicherheits-Prüfung fuhren leider alle, bis auf ein Modell, über den Kinderarm in Form eines Holzstocks hinweg und beschädigten ihn. Einzig der Power-G Easymow 6 HD (ähnlich dem aktuellen Aldi Mähroboter von „Yard Force“) verhinderte zunächst das Schlimmste, indem er, durch eine Reihe schwarzer Plastikzähne vor den rotierenden Klingen, einen zusätzlichen Schutz bietet das klappte auch weitgehend, bis auf eine kleine Stelle neben den Rädern, die dennoch ungeschützt ist.

Bei einem zweiten Test, bei dem versucht wurde unter den Rasenmähroboter zu greifen, schnitten ebenfalls alle bis auf ein Modelle schlecht ab: Einzig beim Modell von Yard Force gelang es nicht. Dieser Test zeigt umso mehr, dass sich bei den getesteten Modellen keine spielenden Kinder oder Tiere auf der Rasenfläche befinden dürfen, sobald der Mähroboter aktiv ist. Ein automatischer Rasenmäher kann nach aktuellem Stand keinen zuverlässigen Schutz bei der Erkennung von Hindernisse und Gefahren bieten.

Testsieger: Bosch Indego S+ 400 im Test

Bosch Indego S+ 350 Testsieger

Testsieger bei der Stiftung Warentest Untersuchung 2020 ist der Bosch Indego S+ 400, der mit dem fast baugleichen S+ 350 (geringere Flächenleistung) zu den aktuellen Modellen von Bosch gehört und für kleine Rasenflächen ideal ist. Er ist u.a. mit einem Regensensor ausgestattet und unterscheidet sich ansonsten vor allem im Mähprinzip, das er verwendet. Bei Bosch arbeiten die Mähroboter nach dem LogiCut-Prinzip, das dem chaotischen Mähprinzip gegenüber steht und gewisse Vorteile bietet. Mehr dazu erfahren Sie in der Bosch-Herstellerübersicht.

Der Bosch Indego S+ 400 fiel im Test vor allem durch das gute Schnittergebnis, eine intuitive Smartphone App und, zumindest in diesem Test, eine nach derzeitigem Stand hinreichende Sicherheit auf. Er liegt in einer für einen smarten Mähroboter üblichen Preislage und ist aus unserer Sicht eine klare Empfehlung wert.

Rasenmäher-Roboter Test im April 2020: Die Testsieger

Empfohlen werden von Stiftung Warentest die drei Modelle Bosch Indego S+ 400, Husqvarna Automower 105 und Stihl iMow RMI 422, die auch die ersten Plätze im Mähroboter Test 2020 belegen und somit die Testsieger sind. Alle drei weisen, wie bereits erwähnt, vor allem im Bereich Sicherheit Mängel auf und wurden daher nicht mit Bestnoten bewertet. Beim Bosch Mähroboter Indego S+ 400 wurde außerdem das Daten­sende­ver­halten als „kritisch“ eingestuft, was hoffentlich durch ein zukünftiges Update behoben wird.

Das kleinste Modell von Stihl war ebenfalls im Test – Stiftung Warentest urteilte hier, er sei teuer aber dafür sei die Arbeit schnell erledigt und zudem sei er auch für verwinkelte bzw. größere Gärten gut geeignet. Für den Testgarten mit 200 m² Rasenfläche brauchte der Stihl Mähroboter lediglich eine Stunde, wohingegen der Bestseller von Gardena bis zu 6 Stunden brauchte. Hier war Stiftung Warentest mit dem Mähergebnis nur bedingt zufrieden und urteilte zum Mähroboter Gardena Smart Sileno City 500, dass er lange brauchte und das Ergebnis nicht überzeugend war. Auch der Worx Landroid M500 WR141E schnitt beim Mähen nur befriedigend ab und befindet sich zusammen mit dem Gardena Sileno Rasenmäher-Roboter beim Qualitätsurteil nur im unteren Mittelfeld.

Grundsätzlich gilt: Ein Mähroboter, der auch für größere Flächen ausgelegt ist, arbeitet schneller und effizienter, als Modelle mit einer niedrigeren Flächenleistung. Somit werden nachtaktive Tiere geschützt und auch der Aufwand für Wartung und Pflege wird geringer.

Häufige Fragen – Mähroboter Test FaQ

⭐ Welche Mähroboter wurden im Test untersucht?

Im Test der Stiftung Warentest wurden gängige Mähroboter führender Marken, wie Bosch, Husqvarna oder Stihl untersucht. Wir haben den Testsieger und die einzelnen Modelle in unserer Tabelle genauer beleuchtet.

🏆 Welche Mähroboter sind die besten?

Die aktuell besten Mähroboter im Test stammen von führenden Herstellern Bosch, Husqvarna und Stihl - alle Einzelheiten finden Sie in unserer Tabelle.

🔎 Was wurde von Stiftung Warentest untersucht?

Beim Test durch die Stiftung Warentest wurden 11 Mähroboter untersucht - es ging den Experten vor allem um die Sicherheit, doch auch das Mähergebnis, die Geräuschentwicklung, die Hand­habung im Allgemeinen und das Datensendeverhalten wurde untersucht. Große Unterschiede und Nachbesserungsbedarf gibt es vor allem im Bereich Sicherheit.

💰 Was kostet ein guter Rasenmähroboter?

Die getesteten Mähroboter-Modelle liegen im Bereich zwischen 350€-1100€ - gängige und für gut befundene Rasenroboter liegen im Bereich 800-900€.

❓ Welche Unterschiede gibt es zwischen den Modellen?

Zwischen den getesteten Rasenroboter-Modellen gibt es vor allem Unterschieden in der Flächenleistung, der Austattung und in Sicherheitsaspekten. Mähroboter in höheren Preislagen sind oft auch für verschiedener Mähzonen geeignet und besitzen eine bessere Flächenleistung - auch bei kleineren Gärten ist dies entscheidend, denn je höher die Flächenleistung im Vergleich zur Rasenfläche, umso seltener muss der Mähroboter seine Bahnen ziehen und kann so den Rasen zuverlässiger und besser pflegen.

🤔 Lohnt sich ein günstiges Modell?

Ein günstiges Einsteiger-Gerät zw. 350-600€ ist vor allem für einfache bzw. kleine Gärten geeignet und scheint preislich sehr attraktiv. Doch das Verlegen des Begrenzungskabels bleibt aufwendig und ein Mähroboter sollte grundsätzlich eine längerfristige Investition sein - daher empfehlen wir auch mit Hinblick auf Garantieansprüche, Service und Zubehörbeschaffung auf einen der renommierten und bewährten Hersteller zu setzen.

🛡️ Wie gefährlich sind Mähroboter?

Im aktuellen Mähroboter Test wurde vor allem die Sicherheit bemängelt, daher sollte man sich beim Einsatz eines Rasenroboters immer streng an die Vorgaben des Herstellers halten. Grundsätzlich sind Mähroboter derzeit keinesfalls "Alleskönner", die gefährliche Situationen ohne Weiteres mit hoher Zuverlässigkeit erkennen, weshalb man als Nutzer einen verantwortungsvollen Einsatz gewährleisten muss. Doch manche Modelle haben hier dennoch besser abgeschnitten, als andere und konnte Schlimmeres verhindern.

Bis ein Mähroboter über Bodenerschütterungen, Wärmebildkameras und andere Sensoren, Hindernisse mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit erkennen und Gefahrensituationen verhindern kann, werden sicherlich noch einige Jahre vergehen, doch die Hersteller sind sich dieser Gefahren durchaus bewusst und arbeiten intensiv an der Verbesserung der Technik.

Fazit: Wie ist der Test von Stiftung Warentest einzuordnen?

Der damalige Mähroboter Test von Stiftung Warentest kann durchaus als repräsentativ betrachtet werden, auch wenn einige neuere Modelle oder Solche mit besonderem Augenmerk auf die Sicherheit leider in der Betrachtung fehlten. Dennoch, eines ist klar: Auch wenn die Stiftung Warentest Verbesserungen sieht, Mähroboter dürfen nicht verwendet werden, wenn kleine Kinder oder Haustieren im Garten sind. An diese Regel muss man sich als verantwortungsvoller Besitzer ohne Ausnahme halten. Dann steht einem automatisch gepflegten, perfektem Rasen nichts mehr im Wege. 

Auch wenn Viele bereits von der Zukunft träumen, so ist die aktuelle Technik trotz App Steuerung nicht dafür ausgelegt, dieses Risiko einzugehen – schließlich sind selbstfahrende Autos aktuell auch eher noch die Ausnahme. Und auch wenn Solche bereits auf den Straßen unterwegs sind, wird dringend davon abgeraten, die Grenzen der Technik auszureizen und eine Überwachung durch den Menschen ist immer zwingend erforderlich – nicht anders verhält es sich im eigenen Garten und mit der aktuellen Technik bei Rasenmäher Robotern.

Sicherlich wird es hier in den kommenden Jahren große Fortschritte geben, da neben der technischen Basis immer auch Erfahrungswerte gesammelt werden. Denkbar wäre neben den bereits angewandten Ultraschall-Sensoren in verbesserter Ausführung, auch die bereits angesprochene Kameratechnik, die etwa in Form von einfachen Wärmebild-Kameras schlimmeres verhindern kann. Doch bereits zuvor könnten diverse Sensoren, die etwa kleinste Erschütterungen erkennen, schon dafür sorgen, dass sich der Mähroboter für eine gewisse Dauer automatisch von der Rasenfläche zurückzieht oder inne halten, sobald etwa Tiere oder Menschen die Rasenfläche betreten. Viele Ansätze sind hier denkbar, die von den Hersteller zunächst getestet werden und Erfahrungen gesammelt werden müssen. Klassische Rasenmäher haben dennoch in vielen Anwendungsbereichen bereits jetzt ausgedient. Wir sind gespannt auf Neuerungen und halten Sie auf dem Laufenden!

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Video: Mähroboter Test & Erfahrungen – Verschiedene Rasenmäher Roboter im Vergleich

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Quellen: Stiftung Warentest