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Rasenpflege mit der Rasenwalze

1. Wie verwende ich eine Rasenwalze?

RasenwalzeSaftiges Grün, leuchtender Mittelpunkt im Garten und das Herzstück des eigenen Naherholungsgebietes vor der eigenen Haustüre – Die Rede ist vom Rasen. Bereits in der
Antike wurden Hinweise auf die frisch-grünen Rasenflächen gefunden. Im Herzogtum Magdeburg befand sich die erste dokumentierte Grünanlage Deutschlands. Es handelte sich
dabei um ein Bowling-Green im Jahr 1743. Um das gleichmäßig grüne Feld im Vorgarten ganzjährig gesund zu erhalten bedarf es jedoch einiger Pflege.

Dabei geht es längst nicht nur um Mähen und Gießen. Neben dem Düngen sind das zwar die wichtigsten Aufgaben für Gärtner und Rasenbesitzer, jedoch benötigt der Rasen ein bisschen mehr. Nur so wird er
weniger anfällig für Krankheiten und Schädlinge, kommt gut über die kalte Jahreszeit und
hält Belastungen unterschiedlicher Art Stand.

Ein wichtiger Bestandteil für die Pflege der ansprechenden Grünfläche ist das Walzen. Mit einer Rasenwalze, auch als Gartenwalze bekannt, wird der Boden gleichmäßig verdichtet. Um grünes und saftiges Gras zu erhalten, muss das Saatgut guten Bodenkontakt haben. Die feste Verbindung erreicht man am besten mit einer Rasenwalze. Der richtige Zeitpunkt zum Walzen ist darüber hinaus entscheidend für das erfolgreiche Keimen der Samen. Im September wird die Saat für den neuen Rasen
ausgebracht und direkt im Anschluss muss der Rasen gewalzt werden.

Rasenwalze

Quelle: rental-portal.com

Ein bereits bestehender Rasen wir dagegen am besten im Frühjahr gewalzt, ehe die Wachstumsphase
beginnt. Um den Rasen walzen zu können, benötigt man eine Rasenwalze. Im Handel findet
sich eine Vielzahl von unterschiedlichen Modellen und Größen. Sie funktionieren alle nach
dem gleichen Grundprinzip: Die Rasenwalze wird mittels eines Griffs über die Rasensamen
oder die existierende Grasfläche gerollt. Das Eigengewicht (wurde vorher durch Wasser oder
Sand erhöht) drückt die vorher ausgebrachten Samen nun tiefer in die Erde ein, ohne sie zu
zerstören. Das Gras kann seine Wurzeln tief in die Erde einbringen. Moderate Temperaturen
und ein leicht feuchter Boden begünstigen die schnelle Keimung.

2. Welche Arten von Rasenwalzen gibt es?

Eine Rasenwalze ist von innen hohl und seitlich mit Einfüllstutzen versehen, über die eine
individuelle Befüllung mit Wasser stattfindet. Auch Sand kann zum Befüllen verwendet
werden, das Gewicht ist höher als bei der Befüllung mit Wasser. Ein wichtiger Tipp für alle
Rasenfans: Nicht das volle Walzenvolumen befüllen, da die Verdichtung auf den meisten
Böden so zu hoch wird.

Grassamen bestehen in der Regel aus Samenmischung von verschiedenen Grassorten. Ihre Keimzeit kann sehr unterschiedlich sein. Verwenden Sie nur hochwertiges Saatgut und halten Sie die notwendigen Arbeitsschritte ein, damit sich der gewünschte Erfolg einstellt. Es gibt im Handel auch spezielles Rasensaatgut für Reparaturen und Ausbesserungen.

Mit der Rasenwalze erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass ausgesäte Rasensamen austreiben. Außerdem unterstütz das Walzen die Wurzelbildung. Für das optische Erscheinungsbild des Rasens ist seine Dichte ein wesentlicher Faktor. Neben einer hohen Farbsättigung geht es beim Rasen auch um ein frisches und gesundes Aussehen. Sie können zwischen einer Kunststoffwalze und einer Rasenwalze aus Metall wählen. Meist sind die Geräte aus Kunststoff in der Anschaffung deutlich günstiger. Allerdings spricht für die Modelle aus Metall das höhere Eigengewicht und die bessere Bodenverdichtung. Das Saatgut sollte bis zu einer Tiefe von ca. 1 cm in den Boden eingearbeitet werden. Eine raue Oberfläche des Bodens lässt Regenwasser besser versickern und verhindert Staunässe. Ist der Boden zu schwer und/oder zu dicht, muss er vor der Aussaat belüftet und aufgelockert werden, da sonst die Rasensamen nicht „greifen“ können.

Die Rasenpflege kann auch mit einer kleinen Rasenwalze durchgeführt werden. Je nach Größe der Rasenfläche sorgen Walzen mit einer Breite von 40 bis 70 cm optimal für die Bodenhaftung der Samen.
Landschaftsgärtner arbeiten mit einer motorisierten Rasenwalze, um große Rasenflächen
selbsttätig verdichten zu lassen. Auch Akku Gartenwalzen finden sich im Angebot.

3. Die Vorteile von Rasenwalzen

Der Vorteil einer Rasenwalz liegt vor allem in der deutlich gestiegen Wahrscheinlichkeit, dass
eine Vielzahl der verwendeten Rasensamen erfolgreich keimt und sich zu einem prächtigen
Rasen entwickelt. Um alle Vorteile nutzen zu können, muss die Rasenwalze richtig
ausgewählt und befüllt werden. Von sehr günstigen Angeboten aus Fernost sollte man lieber
die Finger lassen. Qualität, Verarbeitung und Lebensdauer sind nicht zu vergleichen mit
einem solide gearbeiteten Gerät. Im Handel finden sich auch zweigeteilte Rasenwalzen, die
sich im Kurvenbereich besser führen lassen. Neben den Handwalzen und der motorisierten
Variante für den professionellen Bereich gibt es auch noch Walzen mit Akkubetrieb. Die
Anschaffungskosten für eine hochwertige Rasenwalze liegen in der Regel zwischen 50 bis 150
Euro je nach Modell, Hersteller und Ausstattung.

Weitere Vorteile in der Übersicht:

  • Boden wird verdichtet und gewährleistet tiefes Wurzelwachstum der Rasensamen
  • Rasensamen werden bis zu 1 cm tief in die Erde eingebracht und können nicht wegwehen
  • Rasenwalze kann auch nach dem Vertikulieren verwendet werden, um den natürlichen
  • Dünger besser in den Boden einzuarbeiten
  • Die Gartenwalze kann auch im Beet oder zum Ebenen von lockerer Erde verwendet werden
  • Gleicht Unebenheiten im Boden aus
  • Höhere Belastbarkeit des Rasens wird erreicht
  • Rasen ist weniger anfällig für Schädlinge und Krankheiten
  • Rasenfläche verdichtet sich optisch und strahl in frischem und intensivem Grasgrün
  • Individuelle Füllhöhen für unterschiedliche Böden
  • Ermüdungsfreies Arbeit bei Graswalzen mit höhenverstellbaren Griffen

Experten-Tipp:

Füllen Sie die Gartenwalze lediglich bis zu maximal 50% ihres Volumens.
In der Regel ist die Verdichtung für die meisten Rasensorten und Bodenbeschaffenheiten
damit optimal.


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