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Rasen nachsäen

Rasen nachsäen

Rasen nachsäenKahle Flächen auf dem Rasen müssen nachgesäht werden. Wie bereits in unserem Blogbeitrag Gelbe Flecken auf dem Rasen erwähnt, kann eine Vertrocknung des Rasens Ursache für eine kahle Stelle sein. Das ist, wie unsere Erfahrung zeigt, der Hauptgrund für Kahle stellen auf dem Rasen.

Sogar Wassertropfen auf dem Rasen können für Vertrocknung verantwortlich sein, berichtet gartenjournal.net. So wirken die kleinen Tropfen wie Brennglas und können zu Verbrennungen führen.

Außerdem wird der Rasen, besonders im Sommer, aktiv zum Spielen, Feiern und Sonnen in Beschlag genommen. Leidet eine Stelle besonders, kann es dazu kommen, dass dort eine Kahle Stelle entsteht.

Genauso kann es sein, das ein Gegenstand längere Zeit auf einer Stelle stande, die nun gelblich verfärbt, bzw. abgestorben ist. So können zum Beispiel Abdrücke vom Liegestuhl, der große Fleck unter dem Pool oder das Fußballtor Auslöser von kahlen Stellen auf dem Rasen sein.

Ist der Rasen kahl oder undicht, sollten jedoch rasch entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden, um das gleichmäßige Rasenbild wieder herzustellen. Dazu möchten wir euch hier einige Methoden und Tipps an die Hand geben, was beim Rasen nachsäen beachten sollten.

Der richtige Zeitpunkt

Beim Rasen nachsäen ist es wichtig, den richtigen Zeitpunkt zu beachten. Dieser wird jedoch in der Regel vorgegeben, da der Rasen eben in den Sommermonaten so aktiv genutzt wird, dass eben zeitlich gesehen danach die kahlen Stellen auftreten.

Das ist meist im Spätsommer oder Frühherbst. Die Erde verfügt im August/September noch über ausreichend Restwärme für eine optimale Keimung der Rasensamen. So spart man sich gleich die aufwendigen Pflegearbeiten sowie die Bewässerung.

Den Boden vorbereiten

Zuerst sollten sie den Rasen mähen und die kahlen Stellen von Wurzel- und Pflanzenresten befreien.
Mit einem kleinen Rechen/Gruber sollte der Boden nun etwas aufgelockert werden. Dafür kann übrigens auch ein Vertikutierer sowie ein Vertikuteierrechen verwendet werden. Unkraut, Moos, Schnittreste und kleine Steine sollten entfernt werden. Bei schweren Böden mit viel Lehm, können Sie Sand in den Boden einarbeiten. Bei sehr sandigen Böden empfehlen wir die Vermischung mit Tonmehl. Durch diese Maßnahme können mehr Nährstoffe im Boden gespeichert werden, was die Düngung wiederum effektiver macht. Bei Zweifeln kann eine Bodenanalyse helfen.

Das Aussäen

Für das Aussäen sollten Sie das selbe Saatgut verwenden, wie beim bestehenden Rasen. So können Sie die Rasensaat ganz einfach per Hand nachsäen. Bei größeren Flächen lohnt sich, wie auch bei der Neusaat ein Streuwagen.

Für die Nachsaat sollten Sie die selbe Saatmischung, wie beim bestehenden Rasen verwenden. So wird sichergestellt, dass ein einheitliches Wuchsbild erhalten bleibt. Wichtig ist also bei der Rasenneuanlage, dass Sie einen Rest Saatgut für die spätere Nachsaat aufheben und geschützt und trocken lagern. Wenn die Saatmischung bei der Rasenneuanlage leer wird, heben Sie die Verpackung auf, sodass Sie sich eine ähnliche Saatmischung zulegen können, wenn es soweit ist.


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